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Stell dir vor, du schneidest in eine goldbraune Kürbis-Quiche: der Mürbeteig knuspert leicht, die Füllung ist cremig-weich, der Kürbis schmeckt nussig-süß, gemischt mit würzigem Käse, Zwiebeln und einer Hauch von Muskat. Der Duft von gebackenem Kürbis, Thymian und Eiern breitet sich aus – warm, herbstlich, einladend. Genau das ist Kürbis-Quiche: ein vegetarisches Highlight, das sich anfühlt wie ein warmer Herbsttag auf dem Teller.

In etwa 1 Stunde (inklusive Backzeit) entsteht eine saftige Quiche für 8–10 Stücke: ein klassischer Mürbeteig als Boden, eine cremige Ei-Sahne-Mischung mit geraspeltem Kürbis, Zwiebeln, Käse und Gewürzen. Der Kürbis wird vorher kurz angebraten, damit er Aroma abgibt und nicht zu wässrig wird. Das Ergebnis ist eine sättigende, herzhafte Quiche, die perfekt als Hauptgericht mit Salat, als Beilage zu Suppe oder als Fingerfood für Gäste passt – vegetarisch, aber so reichhaltig, dass niemand Fleisch vermisst.

Ob du Kürbis neu entdecken willst, Meal-Prep für die Woche suchst oder einfach ein saisonales Gericht brauchst, das alle lieben: Diese Kürbis-Quiche ist cremig, aromatisch und so tröstlich, dass sie sofort zum Favoriten wird. Familie isst sie begeistert, Gäste fragen nach dem Rezept, und du hast ein Gericht, das gesund, herbstlich und mit wenig Aufwand viel Geschmack bringt. Wenn du Kürbis und Quiche magst, ist das dein neues Herbst-Rezept.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

Weil Kürbis-Quiche den ultimativen Herbst-Comfort bringt: cremig, nussig-süß und knusprig zugleich – alles, was man an kühlen Tagen braucht. Der Kürbis macht die Füllung saftig und natürlich süß, Käse und Eier sorgen für Cremigkeit – zusammen mit Gewürzen ein Geschmack, der sofort glücklich macht. Es ist vielseitig: als Hauptgericht, Beilage oder kalt als Snack – perfekt für Meal-Prep oder Gäste. Vegetarisch, nährstoffreich durch Kürbis (Vitamin A, Ballaststoffe) und sättigend – gesünder als viele Quiche-Varianten. Einfach anpassbar: vegan mit pflanzlichem Ersatz, low-carb mit Mandelmehl-Teig oder schärfer mit Chili. Und das Beste: Sie schmeckt warm und kalt gleich gut – ideal für den nächsten Tag. Kurz: Wenn du Kürbis und herzhafte Backwaren liebst, wirst du diese Quiche feiern – herbstlich, cremig, unwiderstehlich.

Zutaten & Tipps

Für eine Springform Ø 26–28 cm (8–10 Stücke):

Mürbeteig:

  • 250 g Mehl (Type 405 oder Dinkelmehl)
  • 125 g kalte Butter (oder vegane Alternative)
  • 1 Ei (oder 3–4 EL kaltes Wasser für vegan)
  • ½ TL Salz

Füllung:

  • 600–700 g Hokkaido-Kürbis (geraspelt oder fein gewürfelt)
  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2–3 EL Olivenöl
  • 200 ml Sahne (oder pflanzliche Alternative)
  • 150 g geriebener Gouda oder Emmentaler (oder veganer Käse)
  • 3 Eier
  • 1 TL Salz, Pfeffer, Muskat
  • 1 TL Thymian (getrocknet oder frisch)
  • Optional: 50 g Walnüsse gehackt, etwas Chili

Tipps: Hokkaido nicht schälen – Schale wird weich und gibt Aroma. Butter kalt verarbeiten – Teig wird mürber. Füllung nicht zu flüssig machen – Eier und Sahne genau abmessen. Käse großzügig verwenden – schmilzt schön und bindet.

Zubereitung

  1. Für den Teig Mehl, Salz und kalte Butter in Stückchen verkneten. Ei (oder Wasser) hinzufügen, zu einem glatten Teig kneten. In Folie wickeln und 30 Min. kühlen.
  2. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Kürbis raspeln oder würfeln. Zwiebel in Öl 3 Min. glasig dünsten, Kürbis hinzufügen und 5–7 Min. mitbraten. Abkühlen lassen.
  4. Eier mit Sahne, Salz, Pfeffer, Muskat und Thymian verquirlen. Käse unterrühren.
  5. Teig auf bemehlter Fläche ausrollen, in die gefettete Form legen, Rand hochziehen. Mit Gabel mehrmals einstechen.
  6. Kürbis-Zwiebel-Mischung auf den Boden geben, Ei-Sahne-Mischung darüber gießen.
  7. 35–45 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und die Füllung gestockt.
  8. 10 Min. in der Form ruhen lassen, dann stürzen oder direkt servieren.

Tipps für ein perfektes Ergebnis

  • Teig kalt halten – verhindert, dass Butter schmilzt und der Boden matschig wird.
  • Form fetten und mit Mehl ausstreuen – Teig löst sich besser.
  • Kürbis vorab anbraten – gibt mehr Aroma und verhindert Wasseraustritt.
  • Füllung nicht überfüllen – sonst läuft sie über oder stockt nicht.
  • Backzeit beobachten – bei Umluft 160–170 °C und 5–10 Min. kürzer backen.
  • Vegan: pflanzliche Sahne, Ei-Ersatz (Stärke + Backpulver) und veganen Käse verwenden.
  • Für extra Crunch: Walnüsse oder Sesam auf die Oberfläche streuen.
  • Beilage-Tipp: Mit grünem Salat oder Preiselbeeren servieren – balanciert Süße und Säure.

Häufige Fehler & wie du sie vermeidest

  • Fehler: Teig wird brüchig oder reißt → Butter zu warm. Vermeiden: Alles kalt verarbeiten und Teig kühlen.
  • Fehler: Boden wird matschig → zu viel Flüssigkeit in der Füllung. Vermeiden: Kürbis anbraten und Füllung nicht zu flüssig machen.
  • Fehler: Quiche läuft über → Form zu voll oder Rand zu niedrig. Vermeiden: Füllung nur bis ¾ einfüllen und Rand hochziehen.
  • Fehler: Füllung stockt nicht → zu wenig Eier oder zu kurze Backzeit. Vermeiden: Genau 3 Eier verwenden und Backzeit prüfen (Stäbchenprobe).
  • Fehler: Zu wenig Würze → schmeckt fade. Vermeiden: Muskat und Salz großzügig, abschmecken vor dem Backen.
  • Fehler: Käse verbrennt oben → zu hohe Temperatur oder zu lange Grillstufe. Vermeiden: Bei 180 °C backen, ggf. Alufolie auflegen.
  • Fehler: Quiche zerfällt beim Schneiden → zu früh gestürzt. Vermeiden: 10–15 Min. ruhen lassen, dann schneiden.

Mit diesen Hinweisen gelingt die Kürbis-Quiche fast immer perfekt – saftig, cremig und herbstlich. Guten Appetit!

Variationen

Diese Kürbis-Quiche ist extrem wandlungsfähig – je nach Vorlieben, Saison oder Ernährungsweise kannst du sie immer wieder neu gestalten, ohne den cremig-herbstlichen Charakter zu verlieren.

  • Schärfere Version: Chiliflocken, Cayennepfeffer oder frische Chili in die Füllung mischen – perfekt für alle, die es würzig mögen.
  • Voll vegan: Butter durch vegane Alternative ersetzen, Eier durch Leinsamen-Ei oder Stärke-Mischung, Käse durch veganen Gouda oder Hefeflocken – bleibt saftig und aromatisch.
  • Protein-Boost: Gebratene Tofu-Würfel, Kichererbsen oder Linsen in die Füllung geben – sättigender und nährstoffreicher.
  • Low-Carb / Keto: Mürbeteig durch Mandelmehl-Teig ersetzen oder ganz weglassen (als Crustless Quiche backen) – reduziert Kohlenhydrate.
  • Mit extra Gemüse: Spinat, Pilze, Paprika oder Lauch mit anbraten – mehr Farbe und Ballaststoffe.
  • Käse-Variation: Gorgonzola, Ziegenkäse oder Gruyère statt Gouda – intensiverer Geschmack.
  • Herbst-Extra: Mit Apfelwürfeln oder etwas Zimt – für eine leicht süßliche Note.
  • Mini-Quiches: In Muffinförmchen backen – praktisch für Partys oder Fingerfood.

Mit diesen kleinen Änderungen hast du jedes Mal ein leicht anderes, aber immer unwiderstehliches Gericht – cremig, herbstlich und vegetarisch.

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Pro Stück (bei 10 Stücken): ca. 280–350 kcal, 10–14 g Protein, 18–22 g Fett, 20–28 g Kohlenhydrate (je nach Teig und Käse).

Gesundheitliche Vorteile:

  • Kürbis ist reich an Beta-Carotin (Vitamin A), Vitamin C, Kalium und Ballaststoffen – stärkt Immunsystem, Augen und Verdauung.
  • Eier und Käse liefern hochwertiges Protein und Calcium – gut für Muskeln und Knochen.
  • Walnüsse (optional) bringen Omega-3-Fettsäuren – unterstützen Herz und Gehirn.
  • Vegetarisch und saisonal – mehr Gemüse, weniger verarbeitete Zutaten.
  • Vegan-Version reduziert gesättigte Fette – herzgesünder und tierleidfrei.
  • Ballaststoffreich durch Kürbis und Vollkorn-Teig (optional) – fördert Sättigung und Darmgesundheit.

Kurz: Ein Gericht, das nicht nur lecker ist, sondern auch nährstoffreich und wohltuend – ideal für die kalte Jahreszeit.

Meal Prep & Vorbereitung

Die Kürbis-Quiche eignet sich hervorragend für Meal-Prep – du backst einmal und hast für mehrere Tage fertiges, sättigendes Essen.

Vorbereitungstipps:

  • Mürbeteig bis 2 Tage vorher machen und gekühlt lagern.
  • Kürbis am Vortag raspeln oder würfeln und in einer Dose im Kühlschrank aufbewahren.
  • Zwiebeln und Käse vorbereiten – alles in separaten Dosen lagern.

Meal-Prep-Workflow:

  1. Teig machen und kühlen.
  2. Am Backtag: Füllung vorbereiten, Quiche backen.
  3. Abkühlen lassen, in Stücke schneiden und in luftdichte Dosen portionieren.
  4. Im Kühlschrank 3–4 Tage haltbar oder einfrieren (bis 2 Monate).
  5. Für die Woche: Täglich ein Stück rausnehmen, kalt essen oder im Ofen/Mikrowelle aufwärmen.

So hast du in Minuten ein warmes oder kaltes Herbstgericht – ohne täglich zu backen.

Aufbewahrung & Aufwärmen

Die Quiche hält sich gut und schmeckt kalt oder warm gleich lecker.

Im Kühlschrank: In Frischhaltefolie oder luftdichter Dose 3–4 Tage aufbewahren. Kalt servieren oder aufwärmen.

Einfrieren: In Stücke geschnitten bis 2 Monate einfrieren. In Gefrierbeutel oder -dosen füllen, Luft rausdrücken. Auftauen im Kühlschrank über Nacht.

Aufwärmen im Ofen (beste Methode): Bei 160–180 °C 10–15 Minuten auf Backpapier oder Gitter – Teig wird wieder knusprig.

In der Mikrowelle: 1–2 Minuten bei 600 Watt – schnell, aber Teig wird weicher.

Tipp: Beim Aufwärmen etwas Olivenöl oder Kräuter drüber – frischt Aroma auf. Kalt mit Salat servieren – schmeckt wie frisch.

Serviervorschläge

Die Kürbis-Quiche ist vielseitig – je nach Anlass servierst du sie anders und sie passt immer.

  • Herbstliches Hauptgericht: Mit frischem Feldsalat, Walnüssen und Balsamico-Dressing – leicht und ausgewogen.
  • Als Beilage: Zu Suppe, Eintopf oder Braten – herzhaft und saisonal.
  • Party oder Buffet: In kleine Stücke schneiden, kalt oder warm servieren – Fingerfood-Style.
  • Low-Carb-Version: Mit extra Käse und Gemüse – pur oder mit Avocado-Salat.
  • Kinderfreundlich: Milder würzen, mit Ketchup oder Preiselbeeren – mit Brot oder Gemüsesticks.
  • Meal-Prep-Lunch: In Lunchboxen packen – kalt oder aufgewärmt im Büro.
  • Vegan-Version: Mit pflanzlichem Käse – zu Brot oder als Snack.

Egal ob warm, kalt, solo oder mit Gästen – diese Quiche bringt alle zusammen und schmeckt immer nach Herbst.

Kürbis-Quiche – cremig & herbstlich

Saftige vegetarische Kürbis-Quiche mit knusprigem Mürbeteig, cremiger Füllung aus geraspeltem Hokkaido-Kürbis, Käse, Eiern und Gewürzen. Nussig-süß, aromatisch und perfekt für Herbsttage – als Hauptgericht, Beilage oder kalt als Snack. Einfach zuzubereiten und so lecker, dass sie immer wieder gefragt wird! Ingredients / Zutaten (für eine Springform Ø 26–28 cm, 8–10 Stücke):

Ingredients
  

  • 250 g Mehl Type 405 oder Dinkelmehl
  • 125 g kalte Butter oder vegane Alternative
  • 1 Ei oder 3–4 EL kaltes Wasser für vegan
  • ½ TL Salz
  • Füllung:
  • 600 –700 g Hokkaido-Kürbis geraspelt oder fein gewürfelt
  • 1 große Zwiebel fein gewürfelt
  • 2 –3 EL Olivenöl
  • 200 ml Sahne oder pflanzliche Alternative
  • 150 g geriebener Gouda oder Emmentaler oder veganer Käse
  • 3 Eier
  • 1 TL Salz Pfeffer, Muskat
  • 1 TL Thymian getrocknet oder frisch
  • Optional: 50 g gehackte Walnüsse etwas Chili

Method
 

  1. Für den Teig Mehl, Salz und kalte Butter verkneten. Ei (oder Wasser) hinzufügen, zu einem glatten Teig kneten. In Folie wickeln und 30 Min. kühlen.
  2. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Kürbis raspeln oder würfeln. Zwiebel in Öl 3 Min. glasig dünsten, Kürbis hinzufügen und 5–7 Min. mitbraten. Abkühlen lassen.
  4. Eier mit Sahne, Salz, Pfeffer, Muskat und Thymian verquirlen. Käse unterrühren.
  5. Teig ausrollen, in die gefettete Form legen, Rand hochziehen. Mit Gabel einstechen.
  6. Kürbis-Zwiebel-Mischung auf den Boden geben, Ei-Sahne-Mischung darüber gießen.
  7. 35–45 Minuten backen, bis Oberfläche goldbraun und Füllung gestockt ist.
  8. 10 Min. ruhen lassen, dann servieren.

Notes

Hokkaido nicht schälen – Schale wird weich und gibt Aroma.
Butter kalt verarbeiten – Teig wird mürber.
Kürbis vorab anbraten – verhindert Wasseraustritt.
Vegan: pflanzliche Sahne, Ei-Ersatz und veganen Käse verwenden.
Aufbewahrung: 3–4 Tage Kühlschrank, 2 Monate Gefrierfach.
Aufwärmen: Ofen 160–180 °C 10–15 Min. – bleibt knusprig.
Variationen: Schärfer mit Chili, low-carb ohne Teig.
Nährwerte (ca. pro Stück bei 10 Stücken): 280–350 kcal, nährstoffreich.

FAQs

Kann man die Quiche einfrieren? Ja – in Stücken bis 2 Monate. Auftauen im Kühlschrank und im Ofen aufwärmen.

Welcher Kürbis eignet sich am besten? Hokkaido – aromatisch, Schale essbar. Butternut geht auch, muss geschält werden.

Warum wird die Füllung wässrig? Zu viel Flüssigkeit oder Kürbis nicht angebraten. Vorab anbraten und Sahne nicht überdosieren.

Ist sie wirklich vegetarisch? Ja – mit Ei und Käse. Vegan-Version mit Ersatz möglich.

Kann man ohne Teig backen? Ja – als Crustless Quiche – low-carb und schneller.

Wie knuspriger machen? Teig vorbacken (10 Min. blindbacken) oder mehr Butter verwenden.

Warum stockt die Füllung nicht? Zu wenig Eier oder zu kurze Backzeit. 3 Eier genau und Stäbchenprobe machen.

Wie lange hält sich die Quiche? Im Kühlschrank 3–4 Tage, eingefroren 2 Monate – immer abdecken.

Fazit

Kürbis-Quiche ist mehr als nur ein Rezept – sie ist der Inbegriff von herbstlichem Back-Glück. Knuspriger Mürbeteig, cremige Füllung mit nussig-süßem Kürbis, würzigem Käse und sanften Gewürzen – das alles zusammen ergibt ein Gericht, das wärmt, sättigt und einfach glücklich macht. Der Duft beim Backen, die goldbraune Oberfläche, der erste cremige Biss – das alles macht sie zu einem echten Herbst-Highlight.

In etwa 1 Stunde zauberst du etwas, das aussieht wie aus einer Bäckerei, aber so einfach ist, dass jeder es nachmachen kann. Es ist vegetarisch, saisonal, anpassbar und so vielseitig, dass es nie langweilig wird. Familie isst sie begeistert, Gäste fragen nach dem Rezept, und du hast eine Quiche, die beeindruckt, ohne dass du stundenlang in der Küche stehst.

Der Clou: Sie schmeckt warm und kalt gleich gut – perfekt für Meal-Prep, Picknick oder den nächsten Tag. Wenn du Kürbis liebst und Quiche magst: Probier dieses Rezept aus. Einmal gemacht, wird sie dein Herbst-Ritual – saftig, cremig und voller Wärme. Guten Appetit und viel Freude beim Backen!