Puddingplätzchen – zarte, buttrige Kekse, die auf der Zunge schmelzen
Es gibt Rezepte, die sofort Kindheitserinnerungen wecken – und genau dazu gehören diese himmlisch zarten Puddingplätzchen. Schon beim ersten Bissen versteht man, warum sie in so vielen deutschen Küchen ein echter Klassiker sind: außen leicht knusprig, innen herrlich weich, aromatisch und unglaublich aromatisch dank des Vanillepuddings, der dem Teig seine typische Farbe und seinen unverwechselbaren Duft verleiht.
Diese Plätzchen gehören zu den Rezepten, die ohne großen Aufwand funktionieren, aber dennoch wie kleine Meisterwerke wirken. Kein kompliziertes Ausstechen, kein stundenlanges Kühlen – einfach Teig rühren, Kugeln formen, backen und genießen. Wenn es ein Gebäck gibt, das selbst Backanfängern garantiert gelingt, dann sind es diese Puddingplätzchen.
Mehr Frühstücksideen, die du lieben wirst
Was sie so besonders macht, ist ihre Textur: ein sanftes Zusammenspiel aus butterzartem Teig und einer ganz feinen Puddingnote, die sich beim Backen perfekt entfaltet. Der Duft, der dabei durch die Küche zieht, wirkt fast wie eine Umarmung – warm, vertraut und ein bisschen nostalgisch.
Ich persönlich habe diese Plätzchen zum ersten Mal an einem gemütlichen Herbstnachmittag gebacken, als mir einfach nach etwas Süßem war, ohne viel Aufwand betreiben zu müssen. Und wie so oft mit den einfachsten Rezepten war ich überrascht, wie außergewöhnlich das Ergebnis wurde. Seitdem gehören sie fest zu meinen Saisonfavoriten – nicht nur in der Weihnachtszeit, sondern das ganze Jahr über.
Puddingplätzchen sind kleine Genussmomente, die man jederzeit backen kann: für Gäste, für Kinder oder einfach für sich selbst an einem ruhigen Nachmittag. Wer einmal probiert, versteht sofort, warum sie so beliebt sind.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Puddingplätzchen sind kleine, unscheinbare Köstlichkeiten, die sofort gute Laune verbreiten. Sie sind unglaublich einfach zuzubereiten und trotzdem so besonders, dass man nach dem ersten Bissen kaum glauben kann, wie wenige Zutaten darin stecken. Die feine Vanillenote, die buttrige Konsistenz und die zarte Krume machen sie zu einem Lieblingsrezept für Groß und Klein.
Ein weiterer Vorteil: Diese Plätzchen gelingen garantiert. Egal, ob du viel Backerfahrung hast oder ganz neu in der Küche bist – der Teig ist unkompliziert, lässt sich wunderbar formen und verzeiht sogar kleine Fehler. Deshalb eignen sich Puddingplätzchen auch hervorragend, um mit Kindern zu backen oder schnell eine süße Kleinigkeit für spontanen Besuch zu zaubern.
Die Basis besteht aus Butter, Zucker, Mehl und Vanillepuddingpulver – eine Kombination, die für eine außergewöhnliche Textur sorgt. Außen leicht knusprig, innen weich und aromatisch. Viele vergleichen die Konsistenz mit Shortbread, aber mit einem Hauch Vanilleduft, der alles noch verführerischer macht.
Ich persönlich verbinde Puddingplätzchen mit gemütlichen Nachmittagen, wenn es draußen kalt ist und der Ofen die Küche wärmt. Ein Tablett voller warmer Puddingkekse und eine Tasse Tee daneben – mehr braucht es oft nicht, um den Tag perfekt zu machen.
⭐ Zutaten & Tipps für das beste Ergebnis
Damit die Puddingplätzchen wirklich perfekt werden, lohnt es sich, auf ein paar Kleinigkeiten zu achten:
✔ Verwende weiche Butter
Sie sollte nicht geschmolzen sein, nur weich. So verbindet sie sich ideal mit den restlichen Zutaten und sorgt für eine gleichmäßige, feine Textur.
✔ Puddingpulver guter Qualität
Traditionell verwendet man Vanillepuddingpulver, aber du kannst auch Schokolade, Sahnepudding oder sogar Erdbeeraroma nutzen, um ganz neue Varianten zu kreieren.
✔ Kugeln rollen statt ausstechen
Der Teig ist nicht für ausgestochene Plätzchen gedacht. Kugeln formen, leicht flach drücken – und fertig. Man spart Zeit und die Plätzchen behalten ihre typische, runde Form.
✔ Abkühlen lassen
Die Plätzchen sind direkt nach dem Backen sehr weich. Erst beim Abkühlen werden sie fest und bekommen ihre perfekte Konsistenz.
⭐ Schritt-für-Schritt Anleitung
Der große Vorteil bei Puddingplätzchen ist die unkomplizierte Zubereitung. Keine Kühlzeit, kein Stress – einfach mischen, formen, backen.
1. Teig vorbereiten
Butter und Zucker cremig rühren, dann Ei und Vanillepuddingpulver hinzufügen. Zum Schluss kommt das Mehl dazu. Der Teig sollte weich, aber formbar sein. Falls er zu klebrig ist, hilft ein Teelöffel Mehl.
2. Plätzchen formen
Mit den Händen kleine Kugeln formen und auf ein Backblech legen. Je gleichmäßiger die Kugeln, desto schöner das Ergebnis.
3. Backen
Die Plätzchen bei 180°C Ober-/Unterhitze etwa 10–12 Minuten backen. Sie sollen hell bleiben und dürfen nicht zu dunkel werden, damit sie ihre zarte Textur behalten.
4. Abkühlen lassen
Erst nach dem Abkühlen erkennt man, wie weich die Konsistenz wirklich ist. Geduld lohnt sich!
⭐ Variationen, die du unbedingt ausprobieren solltest
Das Basisteig-Rezept ist wunderbar vielseitig. Du kannst es je nach Anlass oder Jahreszeit kreativ verändern.
🍫 Schoko-Puddingplätzchen
Ersetze Vanillepuddingpulver durch Schokopudding – ideal für alle Schokoladenfans.
🍓 Erdbeer-Puddingplätzchen
Perfekt für Frühling und Sommer. Der Teig wird leicht rosa und bekommt eine fruchtige Note.
🍋 Zitronen-Puddingplätzchen
Mit etwas Zitronenschale wird die Vanillenote erfrischend hell und leicht.
🌰 Haselnuss-Puddingplätzchen
Etwas gemahlene Haselnüsse im Teig sorgen für ein nussiges Aroma – besonders lecker in der Weihnachtszeit.
🍫 Mit Schokoüberzug
Ein kleiner Schokoguss – wie in deinem Beispielbild – verwandelt die einfachen Plätzchen in echte Hingucker.
⭐ Was passt gut zu Puddingplätzchen?
Diese Plätzchen sind perfekt zu:
✔ Kaffee am Nachmittag
✔ Tee in der kalten Jahreszeit
✔ Einem Dessertteller mit anderen Keksen
✔ Kleinen Geschenkboxen oder Weihnachtsdosen
Sie halten mehrere Tage frisch und schmecken oft am zweiten Tag sogar noch aromatischer.
⭐ Aufbewahrung & Haltbarkeit
Bewahre die Plätzchen in einer luftdichten Dose auf.
✔ Haltbarkeit: 1–2 Wochen
✔ Nicht im Kühlschrank lagern – sonst verlieren sie ihre zarte Konsistenz
✔ Mit Backpapier schichten, damit sie nicht aneinander kleben
Wenn du sie länger aufbewahren möchtest: einfrieren geht problemlos! Nach dem Auftauen sind sie genauso weich wie frisch.
⭐ Häufige Fehler (& wie man sie vermeidet)
❌ Teig zu trocken
→ Ein Teelöffel Milch oder ein kleines Stück Butter hinzufügen.
❌ Plätzchen zu hart
→ Zu lange gebacken! Diese Kekse müssen hell bleiben.
❌ Teig zu klebrig
→ Kurz in den Kühlschrank legen oder etwas Mehl ergänzen.
⭐ Warum dieses Rezept ein echter Publikumsliebling ist
Puddingplätzchen vereinen alles, was man an deutschen Plätzchen liebt: einfache Zutaten, schnelle Zubereitung und ein Ergebnis, das begeistert. Sie sind ideal für Anfänger, schmecken aber so professionell, dass niemand sie für ein „Einsteigerrezept“ halten würde.
Je öfter man sie backt, desto mehr entdeckt man kleine persönliche Anpassungen – und genau darin liegt der Zauber dieses Rezepts. Puddingplätzchen sind unkompliziert, wandelbar und schmecken einfach immer.
Puddingplätzchen – Zarte Plätzchen, die im Mund zergehen
Method
- Butter und Zucker cremig rühren, bis die Masse hell und fluffig ist.
- Das Ei hinzufügen und gründlich unterrühren.
- Vanillepuddingpulver einrühren.
- Mehl und Backpulver mischen und nach und nach unter den Teig kneten.
- Aus dem Teig kleine Kugeln formen und auf ein Backblech setzen.
- Leicht flachdrücken und im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) etwa 10–12 Minuten backen.
- Plätzchen vollständig auskühlen lassen – erst dann bekommen sie ihre perfekte Konsistenz.
- Nach Wunsch mit geschmolzener Schokolade verzieren.
Notes
- Kalorien: 85 kcal
- Kohlenhydrate: 10 g
- Fett: 4.5 g
- Eiweiß: 1 g
⭐ Schlussgedanke
Es gibt Rezepte, die nicht nur lecker, sondern auch herzerwärmend sind – und Puddingplätzchen gehören definitiv dazu. Sie bringen Kindheitserinnerungen zurück, machen Familienmomente schöner und sind das perfekte Gebäck, wenn man jemandem eine kleine Freude machen möchte.
Wenn du diese Plätzchen ausprobierst, wirst du schnell merken, wie schnell sie verschwinden – also lieber gleich die doppelte Menge machen!