Stell dir vor, du nimmst den ersten Bissen: zarte Tofu-Streifen mit leicht knuspriger Hülle, umhüllt von seidigen Reisnudeln, knackigem Gemüse und einer cremigen Erdnusssauce, die salzig-süß-sauer-scharf explodiert. Der Duft von Knoblauch, Limette, Erdnüssen und frischem Koriander steigt dir in die Nase – genau das ist Tofu Pad Thai mit Erdnusssauce: das ultimative Streetfood-Feeling aus Thailand, komplett vegan und hausgemacht.
In nur 25–30 Minuten zauberst du ein Gericht für 4 Portionen, das so authentisch schmeckt wie in einer kleinen Garküche in Bangkok: Reisnudeln werden kurz eingeweicht, Tofu goldbraun angebraten, Gemüse wie Möhren, Paprika und Lauch bleibt knackig, und die Erdnusssauce aus Erdnussbutter, Sojasauce, Limette und Zucker bindet alles zu einer unwiderstehlichen Einheit. Mit frischen Kräutern, Erdnüssen und Limettenspalten toppen – ein perfekter Mix aus Texturen und Aromen.
Ob du nach einem schnellen, sättigenden Abendessen suchst, etwas Exotisches für Gäste kochen willst oder einfach mal thailändisch kochen möchtest: Dieses Tofu Pad Thai mit Erdnusssauce ist vegan, proteinreich und so aromatisch, dass es sofort zum Favoriten wird. Familie liebt es, Freunde fragen nach dem Rezept, und du hast ein Gericht, das gesund, farbenfroh und mit minimalem Aufwand maximalen Geschmack bringt. Wenn du Pad Thai magst und Tofu liebst, ist das dein neues Go-to-Rezept.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst
Weil Tofu Pad Thai mit Erdnusssauce den ultimativen Thai-Comfort bringt: cremig-würzig, knackig und in einem Wok fertig – ohne komplizierte Schritte. Die Erdnusssauce ist der Star: salzig-süß-sauer-scharf, umhüllt jede Nudel und jeden Tofu-Streifen perfekt – authentisch und süchtig machend. Es geht blitzschnell: unter 30 Minuten von der Pfanne auf den Teller, ideal für den Alltag oder spontane Gäste. Vegan, proteinreich durch Tofu und Erdnüsse, glutenfrei anpassbar und voller Vitamine aus Gemüse – gesünder als viele Take-away-Versionen. Einfach variierbar: schärfer mit Chili, milder für Kinder oder mit extra Gemüse. Und das Beste: Es schmeckt frisch am besten, hält sich aber super zum Aufwärmen. Kurz: Wenn du thailändische Aromen und cremige Nudeln liebst, wirst du dieses Tofu Pad Thai feiern – knackig, würzig, unwiderstehlich.
Zutaten & Tipps
Für 4 Portionen:
Pad Thai:
- 300 g Reisnudeln (breit, 5–8 mm)
- 400 g fester Tofu, in Streifen geschnitten
- 2–3 EL Öl (neutral oder Erdnussöl)
- 2 Knoblauchzehen, gehackt
- 1–2 Möhren, in Streifen
- 1 rote Paprika, in Streifen
- 3–4 Frühlingszwiebeln, in Ringe
- 100 g Mungobohnensprossen
- 50 g geröstete Erdnüsse, gehackt
Erdnusssauce:
- 4 EL Erdnussbutter (cremig)
- 3 EL Sojasauce (oder Tamari)
- 2 EL Limettensaft
- 2 EL Ahornsirup oder Zucker
- 1–2 TL Sambal Oelek oder Chili-Paste
- 100–150 ml Wasser
Zum Servieren:
- Frischer Koriander, Limettenspalten, extra Erdnüsse
Tipps: Tofu vorher pressen – wird knuspriger. Reisnudeln nur einweichen, nicht kochen – bleiben al dente. Sauce vorab mischen – bindet besser. Gemüse nicht zu lange braten – bleibt knackig. Für extra Crunch: Erdnüsse vorher leicht anrösten.
Zubereitung
- Reisnudeln in heißem Wasser 5–8 Min. einweichen, bis sie weich, aber noch bissfest sind. Abgießen und kalt abspülen.
- Tofu zwischen Küchenpapier pressen (10–15 Min.), in Streifen schneiden, mit etwas Sojasauce marinieren.
- Erdnusssauce verrühren: Erdnussbutter, Sojasauce, Limettensaft, Sirup, Chili und Wasser glatt rühren.
- Öl in einem großen Wok oder Pfanne erhitzen. Tofu portionsweise goldbraun anbraten (6–8 Min.). Herausnehmen.
- Knoblauch kurz anbraten, Möhren und Paprika 3–4 Min. mitbraten.
- Nudeln, Tofu, Sprossen und Sauce in den Wok geben. Alles unter Rühren 2–3 Min. erhitzen, bis Sauce dickt und Nudeln überzogen sind.
- Frühlingszwiebeln unterheben.
- Mit Koriander, Erdnüssen und Limette servieren.
Tipps für ein perfektes Ergebnis
- Tofu pressen – nimmt mehr Sauce auf und wird knuspriger.
- Sauce nicht zu dick anrühren – beim Erhitzen bindet sie noch.
- Nudeln nicht zu lange einweichen – bleiben sonst matschig.
- Wok sehr heiß werden lassen – Gemüse bleibt knackig.
- Limettensaft erst am Ende – frische Säure weckt alle Aromen.
- Vegan-Version: Tamari statt Sojasauce, Erdnussbutter ohne Zusatzstoffe.
- Für extra Crunch: Mehr Erdnüsse oder Sesam toppen.
- Beilage-Tipp: Mit frischem Gurkensalat oder Limetten servieren – balanciert die Schärfe.
Häufige Fehler & wie du sie vermeidest
- Fehler: Nudeln werden matschig → zu lange eingeweicht. Vermeiden: Nur 5–8 Min. einweichen, sofort abgießen und kalt spülen.
- Fehler: Sauce gerinnt oder klumpt → Erdnussbutter nicht richtig gelöst. Vermeiden: Sauce vorab glatt rühren und langsam Wasser einarbeiten.
- Fehler: Tofu bleibt weich → nicht gepresst. Vermeiden: 10–15 Min. pressen und heiß anbraten.
- Fehler: Gemüse wird zu weich → zu lange gebraten. Vermeiden: Nur 3–4 Min. braten, bleibt knackig.
- Fehler: Zu wenig Sauce → Nudeln trocken. Vermeiden: Mehr Wasser in Sauce geben oder beim Mischen Kochwasser nutzen.
- Fehler: Zu scharf oder fade → Chili falsch dosiert. Vermeiden: Schrittweise würzen und probieren.
- Fehler: Alles klebt → Wok nicht heiß genug. Vermeiden: Wok richtig heiß vorheizen und Öl verwenden.
Mit diesen Punkten gelingt das Tofu Pad Thai fast immer perfekt – knackig, cremig und authentisch. Guten Appetit
Variationen
Das Tofu Pad Thai mit Erdnusssauce ist extrem wandlungsfähig – je nach Geschmack, Verfügbarkeit oder Ernährungsweise kannst du es immer wieder neu gestalten, ohne den authentischen Thai-Charakter zu verlieren.
- Schärfere Version: Mehr Sambal Oelek, frische rote Chili oder eine Prise Cayennepfeffer in die Sauce – perfekt für alle, die es richtig feurig mögen.
- Mildere Variante: Chili reduzieren oder weglassen, stattdessen mehr Limettensaft oder Ahornsirup für ausgewogene Süße – ideal für Kinder oder empfindliche Mägen.
- Protein-Boost: Zusätzlich Kichererbsen, Edamame oder gebratene Pilze einrühren – sättigender und nährstoffreicher.
- Gemüse-Power: Brokkoli-Röschen, Zuckerschoten, Spinat oder Zucchini mitbraten – mehr Farbe, Vitamine und Volumen.
- Low-Carb / Keto: Reisnudeln durch Shirataki-Nudeln oder Zucchini-Nudeln ersetzen – reduziert Kohlenhydrate massiv.
- Mit Meeresfrüchte-Twist: Garnelen oder vegane Shrimps-Alternative für eine klassische Pad-Thai-Variante.
- Mit Kokos-Touch: Etwas Kokosmilch in die Sauce rühren – wird cremiger und tropischer.
- Crunch-Extra: Sesamsamen, Cashews oder geröstete Zwiebeln toppen – intensiver Nuss- und Textur-Kontrast.
Mit diesen kleinen Anpassungen hast du jedes Mal ein leicht anderes, aber immer unwiderstehliches Pad Thai – knackig, cremig und voller Thai-Aromen.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Pro Portion (ca. 1/4 des Rezepts, ohne Beilage): ca. 550–650 kcal, 18–24 g Protein, 22–28 g Fett, 65–75 g Kohlenhydrate (je nach Nudelmenge und Sauce).
Gesundheitliche Vorteile:
- Tofu liefert hochwertiges pflanzliches Protein, Eisen und Calcium – gut für Muskeln und Knochen.
- Erdnüsse und Erdnussbutter bringen gesunde Fette, Vitamin E und Antioxidantien – unterstützen Herz und Haut.
- Gemüse (Möhren, Paprika, Sprossen) ist reich an Vitamin C, Beta-Carotin und Ballaststoffen – stärkt Immunsystem und Verdauung.
- Limette sorgt für frische Vitamin C – hilft bei Eisenaufnahme.
- Vegan und glutenfrei anpassbar – ideal für Allergiker oder pflanzliche Ernährung.
- Niedriger glykämischer Index (bei richtiger Nudelwahl) – stabilisiert Blutzucker.
Kurz: Ein Gericht, das nicht nur lecker ist, sondern auch nährstoffreich, proteinreich und wohltuend – perfekt für aktive Tage.
Meal Prep & Vorbereitung
Das Tofu Pad Thai eignet sich hervorragend für Meal-Prep – du kochst einmal und hast für mehrere Tage fertiges, aromatisches Essen.
Vorbereitungstipps:
- Tofu am Vortag pressen und marinieren – hält im Kühlschrank 1–2 Tage.
- Gemüse (Möhren, Paprika) schon schneiden und in einer Dose lagern.
- Erdnusssauce vorab mischen und in ein Glas füllen – hält 3–4 Tage.
- Reisnudeln trocken lagern – einweichen dauert nur Minuten.
Meal-Prep-Workflow:
- Sonntagabend: Tofu pressen, Gemüse schneiden, Sauce vorbereiten.
- Abends kochen: Alles in 25–30 Min. fertig machen.
- Abkühlen lassen, portionsweise in Glasdosen füllen (Nudeln + Sauce + Toppings getrennt).
- Im Kühlschrank 3–4 Tage haltbar oder einfrieren (bis 2 Monate).
- Für die Woche: Täglich eine Dose rausnehmen, in Pfanne oder Mikrowelle erhitzen – Toppings frisch hinzufügen.
So hast du in Minuten ein warmes, thailändisches Gericht – ohne täglich zu kochen.
Aufbewahrung & Aufwärmen
Das Pad Thai hält sich gut und schmeckt aufgewärmt oft noch aromatischer, weil die Sauce durchzieht.
Im Kühlschrank: In luftdichten Glasdosen 3–4 Tage aufbewahren. Am besten Nudeln und Sauce getrennt lagern – verhindert matschige Nudeln.
Einfrieren: Portionsweise bis 2 Monate einfrieren. In Gefrierbeutel oder -dosen füllen, Luft rausdrücken. Auftauen im Kühlschrank über Nacht.
Aufwärmen auf dem Herd (beste Methode): In einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen, dabei regelmäßig umrühren. Etwas Wasser, Limettensaft oder Sojasauce nachgießen, damit es wieder saftig wird.
In der Mikrowelle: Portionsweise 2–3 Minuten bei 600–800 Watt, zwischendurch umrühren und abdecken.
Tipp: Beim Aufwärmen frische Kräuter, Limette oder Erdnüsse hinzufügen – weckt die Aromen neu und frischt den Geschmack auf.
Serviervorschläge
Das Tofu Pad Thai ist ein echter Allrounder – je nach Anlass servierst du es anders und es passt immer.
- Gemütlicher Abend: In tiefen Schüsseln anrichten, mit extra Koriander, Erdnüssen und Limette toppen – dazu ein kaltes Bier oder Ingwertee.
- Schnelles Mittagessen: Pur oder mit Gurkensalat – leicht und sättigend.
- Familienessen: Milder würzen, mit extra Gemüse – kinderfreundlich und farbenfroh.
- Party oder Buffet: In einer großen Schüssel warm halten, mit verschiedenen Toppings (Erdnüsse, Chili, Kräuter) – jeder garniert selbst.
- Low-Carb-Version: Mit Zoodles – figurfreundlich und leicht.
- Meal-Prep-Lunch: In Lunchboxen packen – kalt oder aufgewärmt im Büro.
- Sommer-Style: Kalt als Nudelsalat servieren – mit mehr Limette und Kräutern.
Egal ob warm, kalt, solo oder mit Gästen – dieses Pad Thai bringt alle zusammen und schmeckt immer nach Thailand.
Tofu Pad Thai mit Erdnusssauce – vegan & authentisch
Ingredients
Method
- Reisnudeln in heißem Wasser 5–8 Min. einweichen, bis weich aber bissfest. Abgießen und kalt abspülen.
- Tofu pressen (10–15 Min.), in Streifen schneiden, mit etwas Sojasauce marinieren.
- Erdnusssauce glatt rühren: Erdnussbutter, Sojasauce, Limettensaft, Sirup, Chili und Wasser.
- Öl in großem Wok/Pfanne erhitzen. Tofu portionsweise goldbraun anbraten (6–8 Min.). Herausnehmen.
- Knoblauch kurz anbraten, Möhren und Paprika 3–4 Min. mitbraten.
- Nudeln, Tofu, Sprossen und Sauce in den Wok geben. Unter Rühren 2–3 Min. erhitzen, bis Sauce dickt und Nudeln überzogen sind.
- Frühlingszwiebeln unterheben.
- Mit Koriander, Erdnüssen und Limette servieren.
Notes
Nudeln nur einweichen – nicht kochen, sonst matschig.
Sauce vorab mischen – bindet besser beim Erhitzen.
Wok heiß vorheizen – Gemüse bleibt knackig.
Aufbewahrung: 3–4 Tage Kühlschrank, 2 Monate Gefrierfach.
Aufwärmen: Pfanne oder Mikrowelle, Flüssigkeit nachgießen.
Variationen: Schärfer mit Chili, low-carb mit Zoodles.
Nährwerte (ca. pro Portion): 550–650 kcal, proteinreich & nährstoffdicht.
FAQs
Kann man das Pad Thai einfrieren? Ja – bis 2 Monate portionsweise. Auftauen im Kühlschrank und langsam aufwärmen.
Welche Reisnudeln sind am besten? Breite (5–8 mm) – klassisch für Pad Thai. Dünne werden zu weich.
Warum wird die Sauce zu dick? Zu wenig Wasser oder zu lange gekocht – mehr Flüssigkeit nachgießen.
Ist es wirklich vegan? Ja – komplett pflanzlich, wenn Sojasauce und Erdnussbutter vegan sind.
Kann man ohne Erdnussbutter machen? Ja – mit Tahini oder Cashewmus – verändert den Geschmack leicht.
Wie schärfer machen? Chili schrittweise hinzufügen und probieren – oder frische Chili mitbraten.
Warum klebt alles? Wok nicht heiß genug – richtig vorheizen und Öl verwenden.
Wie lange hält sich das Gericht? Im Kühlschrank 3–4 Tage, eingefroren 2 Monate – immer abdecken.
Fazit
Tofu Pad Thai mit Erdnusssauce ist mehr als nur ein Rezept – es ist eine kleine Reise nach Thailand auf deinen Teller. Cremige Erdnusssauce, knackiges Gemüse, zarter Tofu und seidige Nudeln – das alles zusammen ergibt ein Gericht, das salzig, süß, sauer und scharf perfekt balanciert. Der Duft beim Braten, die Textur-Mischung, der erste würzige Biss – das alles macht es zu purem Genuss mit minimalem Aufwand.
In unter 30 Minuten zauberst du etwas, das authentischer schmeckt als viele Take-away-Versionen, vegan, proteinreich und voller frischer Aromen – perfekt für kalte Abende, spontane Gäste oder Meal-Prep. Familie isst es begeistert, Freunde fragen nach dem Rezept, und du hast ein Gericht, das beeindruckt, ohne dass du stundenlang in der Küche stehst.
Der Clou: Die Sauce ist so gut, dass sie auch zu Reis, Quinoa oder als Dip funktioniert. Wenn du thailändische Küche liebst und Tofu magst: Probier dieses Tofu Pad Thai aus. Einmal gemacht, wird es dein neuer Standard – knackig, cremig und voller Thai-Magie. Guten Appetit und viel Freude beim Kochen!